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Was bei den Konfis so passiert

Nachrichten aus der Konfi-Arbeit können Sie nachlesen in der Rubrik "Konfirmation". (s.o.)

Pfrin. Simon geht in den Ruhestand

Nach dreieinhalb Jahren als Pfarrerin in unserer Gemeinde wird Ellen Simon am Sonntag, 22. September 2019 nun verabschiedet. Zu diesem Anlass brachte das GROß-GERAUER ECHO einen Artikel, in dem ihr Engagement in dieser Zeit ganz schön gewürdigt wird:
https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/buettelborn/klein-gerau-pfarrerin-ellen-simon-wird-in-den-ruhestand-verabschiedet_20454796

Aktuelles von Bock und Pilz und was das alles mit Geld zu tun hat (Stand Juli 2019)

Der Stand der Dinge
Nun sind es schon über anderthalb Jahre her, dass uns die Hiobsbotschaft erreichte, wie Holzbock und Pilz über viele Jahre hinweg in unsrer Kirche unbemerkt ihr Unwesen getrieben hatten und uns klar wurde, dass umfassend saniert werden muss.
Landeskirche, Dekanat, ein Architekturbüro sowie weitere Fachleute wurden heran und in die Diskussionen einbezogen, wie die notwendigen Maßnahmen und auch eventuell damit einhergehende veränderte Konzeptionen für die Kirchenraumnutzung auszusehen haben bzw. aussehen könnten. Es ging dabei mitunter kontrovers, aber doch auch kreativ und schließlich konstruktiv und einmütig zur Sache.

Über Geld redet man – doch.
Nachdem der Kirchenvorstand nun „seine Hausaufgaben“ gemacht hat, liegt jetzt eine endgültige Kostenschätzung vor. Das Ganze wird demnach 750.000,- € kosten. Der Eigenanteil unserer Kirchengemeinde wird dabei 150.000,-€ ausmachen. Dieses Geld soll uns in einem zinslosen Darlehen über 15 Jahre zur Verfügung gestellt werden.
Das bedeutet, dass unsere Gemeinde jedes Jahr 10.000,- € (zehntausend!) zur Rückzahlung aufbringen muss. Für eine kleine Gemeinde wie unsre ein wahrhaftig mächtiger Batzen.

Wer kann, wer soll das denn bezahlen?
Es war klar, dass wir diese Kosten nicht alleine stemmen können. Die Evangelische Landeskirche Hessen-Nassau (EKHN) unterstützt das Bauvorhaben, verlangt aber natürlich gewisse 'Sicherheiten'.
So hat der Kirchenvorstand unserer Gemeinde ein Konzept erarbeitet, wie unsere Kirche zukunftsfähig aufgestellt werden und in der Lage sein soll, den nicht unerheblichen Eigenanteil der Kosten zu tragen. Dieses hat dann doch auch einige Zeit in Anspruch genommen.

Dazu mussten auch Bau- und Brandsachverständige heran geholt werden. Und da unsere Kirche unter Denkmalschutz steht, hat auch das Amt für Denkmalschutz ein Wörtchen mitzureden.
Hinzu kommt, dass das Budget der EKHN für 2018 bereits erschöpft war und uns erst eine Kostenzusage erteilen konnte, nachdem andere Gemeinden bereit waren, auf der Prioritätenliste nach hinten zu rücken, obwohl ihnen bereits eine Kostenzusage erteilt worden war.

Dazu hier ein Dankeschön!
Wir bedanken uns an dieser Stelle insbesondere bei der Kirchengemeinde Dornheim, die es ermöglicht hat, dass die die Sanierungsmaßnahmen hier bei uns in Klein-Gerau noch in diesem Jahr eingeleitet werden können. Super!

Wie soll sich unsere Gemeinde mit ihrer Kirche in Zukunft aufstellen?
Unsere Kirche soll ein Versammlungsort sein und werden, in dem Alt und Jung sich aufgehoben und angesprochen fühlen.
Unabhängig von Alter und körperlicher Konstitution soll eine Teilnahme an Veranstaltungen allen Menschen offen stehen. Dafür ist z.B. der Einbau eines Aufzuges unabdingbar.
Wir möchten neue Gottesdienstmodelle erproben und Formen von Gemeindeveranstaltungen, Geselligkeit und Erleben entwickeln und anbieten, die Tradition und Moderne miteinander verbinden: Konventioneller Gottesdienstraum vs. Multifunktionsraum. Wir möchten damit Menschen hier aus unserem Ort ansprechen und unsere Angebote für sie attraktiv machen.
Um bei kleineren oder auch besonderen Gottesdiensten und auch für Gruppenangebote und andere Veranstaltungen und Treffen flexibel zu sein, soll z.B. dafür dann auch eine flexible Bestuhlung beitragen.

Wie können wir sparen?
Nach eingehender Beratung hat der Kirchenvorstand als eine erste Maßnahme beschlossen, das Pfarrbüro nach der Sanierung in das Gebäude zu integrieren und so bisherige Mietkosten einzusparen. Außerdem wird der Umweltausschuss „Grüner Hahn“ Wege finden mit Energie-sparprojekten ebenfalls Geld einzusparen.
Zudem werden wir – wie bereits im zurückliegenden Jahr – Benefiz-veranstaltungen anbieten, bei denen z.B., Musikgruppen ohne Honorar auftreten und als Eintritt Spenden erbeten werden.
Und wenn wir – entgegen früherer Gewohnheiten – jetzt auch mal z.B. für ein Stück Kuchen einen Geldbetrag erbitten, dann mag das vielleicht erst mal etwas knauserig wirken, aber angesichts der o.a. Zahlen heißt das aber auch: jeder Cent zählt.

Es ist also letztlich klar, dass wir ohne Hilfe von außen nicht auskommen werden.
In den kommenden Jahren sind daher viel Engagement, Kreativität – und natürlich auch Geldspenden - gefragt, damit unsere schöne kleine ‚Kirche im Dorf bleibt‘.

KinderKleiderTauschParty

Und wieder berichtet das ECHO über eine Veranstaltung hier in der Gemeinde - diesmal von der Tauschparty für Kinderkleidung, am Samstag, 9.März 2019:
https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/buettelborn/wenig-andrang-bei-tauschparty-fur-kinderkleidung_20007680

Die Pfarrerin im Portrait

In unregelmäßigen Abständen portraitiert das GROß-GERAUER ECHO Pfarrer und Pfarrerinnen aus dem Landkreis bzw. dem Dekanat. Jetzt war auch unsere Pfarrerin dran. Was zu ihr geschrieben wurde, ist nachzulesen unter:
https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/buettelborn/viele-ideen-fur-klein-gerau_20002080

Die Gemeindeversammlung am 16. März

35 Besucher - inkl. Bürgermeister - waren gekommen, um sich an diesem Abend über die aktuellen Gemeinde-Themen zu informieren.

1. Kathrin Saudhof, Klimaschutzmanagerin des Zentrums Gesellschaft-liche Verantwortung der EKHN in Mainz, informiert bei der Gemeindever-sammlung über die 10 Schritte, die von der Gemeinde zu gehen sind, um das Zertifikat “Grüner Hahn” zu erwerben. Der nächste Schritt, der ansteht, ist, dass sich die Gemeinde “Umweltleitlinien” gibt.
Das Umweltteam stellt sich vor und präsentiert, was in diesem Sinne alles schon geschieht.
2. Karin Loerzer stellt die Arbeit des “Eine-Welt-Teams” vor. Es wurde bereits 1988 gegründet und ist dem Eine-Welt-Laden Dornheim angeschlossen. Ein Bildungsprojekt in Kenia wird mit dem Erlös des Verkaufs unterstützt. Insgesamt hat das Eine-Welt-Team im Laufe der Jahre ca. 25.000 € Umsatz gemacht. Beachtlich!
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